Onlinehandel im Nebenjob – risikominimiert Chancen nutzen

Onlinehandel im NebenjobWenn Sie hier auf dem Blog einen Artikel lesen, dann interessieren Sie sich für die Themen Selbstständigkeit, dabei ist es erst mal egal ob mit einem Blog, einem Onlineshop oder sonstigen Internetaktivitäten. Sie wissen um die Chancen, die ein Business im Internet bietet, aber haben auch die Risiken im Auge, ganz besonders das finanzielle Risiko.

Wenn Sie die Sicherheit Ihres Arbeitsplatzes behalten möchten, aber trotzdem nicht auf die Chance eines eigenen Unternehmens verzichten möchten, dann empfiehlt sich Ihnen eine Unternehmensgründung als Nebenberuf. Selbstverständlich ist auch so eine Gründung als Nebenjob nicht risikofrei, allerdings sind diese überschaubar. Damit Ihnen die nebenberufliche Gründung gelingt, hat sich Internethandel.de in der aktuellen Ausgabe sehr ausführlich mit diesem Thema befasst. Da ich finde, dass dieses Thema sehr gut zu meinen Lesern passt, möchte ich nachfolgend gerne ein paar Fakten vertiefen.

Welche Vorteile und Risiken bringt eine nebenberufliche Gründung mit sich?

Ein Vorteil liegt natürlich ganz klar auf der Hand, und zwar ist das der finanzielle Aspekt. Sie haben die Möglichkeit Ihr Unternehmen aufzubauen, und trotzdem die Sicherheit über Ihr bisheriges Gehalt. Dadurch sind Sie nicht so sehr unter Erfolgsdruck, als das bei einem Online-Händler der Fall wäre, der hauptberuflich seinen Shop aufbaut. Dadurch ergibt sich aber auch direkt ein Nachteil, der nicht zu unterschätzen ist. Ihr bisheriger Arbeitgeber gibt Ihnen ja nun in der Gründungsphase nicht frei, sondern erwartet auch weiterhin, dass Sie Ihre Arbeit zuverlässig ausführen. Daher haben Sie eine zum Teil nicht unerhebliche Doppelbelastung, die Ihnen von Beginn an ganz klar sein sollte. Das kann auch für die Familie und das weitere soziale Umfeld eine enorme Herausforderung bedeuten.

Bei der nebenberuflichen Gründung haben Sie genug Zeit, sich in Ihre Selbständigkeit einzufinden. Sie lernen während des Aufbaus und können sich dabei Zeit lassen. Da Sie bei einem Onlinehandel keine besondere berufliche Qualifikation mitbringen müssen, ist diese Form der Selbständigkeit auch für jeden geeignet. Sie haben eine zusätzliche Sicherheit durch die soziale Absicherung Ihres Hautjobs und dadurch liegt nicht so ein starker Druck auf Ihnen.

Allerdings sollte Ihnen auch klar sein, dass Sie sehr diszipliniert vorgehen müssen und nicht in ein Motivationstief fallen dürfen. Das kann schnell passieren, da man sich schnell denkt, die Einnahmen aus dem Hauptjob sind ja noch da, kann ich auch morgen oder nächste Woche weitermachen. So kann es natürlich sein, dass man das eigene Unternehmen nur so vor sich hinschleppt, anstatt voranzukommen.

Einige Lieferanten, aber auch Banken schauen kritisch auf Gründungen als Nebenjob, sodass Sie sich im Vorfeld für Verhandlungen gute Argumente dafür bereithalten sollten, auf keinen Fall unvorbereitet in solche Gespräche gehen. Der Staat unterstützt Gründer mit einer Vielzahl an Fördermöglichkeiten, damit mehr Unternehmen gegründet werden und Arbeitslosigkeit vermieden wird. Da aber ein nebenberuflicher Gründer eine Beschäftigung hat, fallen die Fördermöglichkeiten leider geringer aus, als es bei einem Vollzeit-Selbständigen der Fall wäre. Trotzdem sollten Sie sich im Vorfeld informieren, aus welchen Töpfen Sie eventuell ein bisschen Unterstützung bekommen könnten.

Rechtliche und steuerliche Aspekte nicht außer Acht lassen.

Welche Pflichten haben Sie als Gründer gegenüber Ihrem Finanzamt? Damit Ihnen in der Gründungsphase keine Fehler unterlaufen, sollten Sie sich am besten von einem Steuerberater helfen lassen, der sich mit dem Bereich Unternehmensgründungen auskennt. Dort kann man Sie dann über die steuerlichen Verpflichtungen gegenüber dem Finanzamt, und auch sonstigen steuerlichen Aspekten, die in der Gründungsphase zu berücksichtigen sind, beraten. Die drei wichtigsten Steuern, die ein Selbständiger zu beachten hat sind. Gewerbesteuer, Umsatzsteuer und Einkommenssteuer.

Ebenfalls nicht zu übersehen ist die Mitteilungspflicht einem Arbeitgeber gegenüber. In den meisten Arbeitsverträgen ist festgeschrieben, dass der Arbeitgeber über die Aufnahme der Tätigkeit unterrichtet werden muss. Da aber in Deutschland generell davon ausgegangen wird, dass der Arbeitnehmer selber bestimmen kann, wie er seine Freizeit außerhalb der Arbeitszeit verbringt, wird ein Arbeitgeber diese Anfrage in der Regel positiv beantworten. Ein Arbeitgeber wird sich aber das Recht vorbehalten, falls der Hauptjob leidet, die Genehmigung wieder zurückzunehmen. Daher sollten Sie darauf achten, auf keinen Fall Ihren Arbeitsplatz und auch Ihre Neugründung zu gefährden, indem Sie Ihren Hauptjob schleifen lassen.

Einstieg "light" mit Dropshipping

Wenn Sie bei Ihrer Unternehmensgründung noch auf das Prinzip Dropshipping zurückgreifen, minimieren Sie erneut Ihre Risiken und auch den Kapitaleinsatz, der für die Gründung notwendig ist. Da ich derzeit ebenfalls eine Artikelserie zum Thema Dropshipping mache, empfehle ich Ihnen auch diese Artikel aufmerksam zu lesen, dort werden Ihnen die Vor- und Nachteile, und die besonderen Chancen des Dropshippings genau erklärt. Sie finden den ersten Artikel HIER.

Wenn Sie jetzt denken, dass eine Unternehmensgründung im Nebenjob für Sie das Richtige sein könnte, dann empfehle ich Ihnen die aktuelle Ausgabe von Internethandel.de (kostenlose Leseprobe). Dort wird diese Thema sehr tief greifend behandelt und hält für Sie noch viele wichtige Tipps und Anregungen parat.

Natürlich ist das nicht das einzige Thema der Ausgabe, folgende Themen werden ebenfalls behandelt:

  • Pasta individuell – Pastarie
  • 10 Tipps zur optimalen Nutzung von Google Places
  • Brille? Online!
  • Was ein Live-Chat für Ihre Webseite leisten kann

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

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